Oberbruch: von der Belastung durch den Ortsdurchgangsverkehr bis hin zu fehlender Barrierefreiheit am Bürgersaal
Die Tour startete an der Wendelinus-Kapelle und führte Aufgrund des schlechten Wetters im engen Umkreis um und in den Bürgersaal. Hier teilten die Verantwortlichen ihre Sorgen mit dem Blick auf die belastende Situation des Ortsdurchgangsverkehrs, dem Gewerbegebiet, Hochwasserschutz, Lärmaktionsplan Richtung Autobahn, sowie einigen weiteren Themen. Aktuell freuen sich die Oberbrucher Bürger auf das neue Feuerwehrfahrzeug, den Poldern zur Beruhigung des Verkehrs vor dem Kindergarten und der nun endlich durchgeführten Renovierung der Küche in der Villa Kunterbunt.
Ein sehr schönes und positives Beispiel zeigte sich der Gruppe bereits vor der Kapelle: die geschaffene Lösung zur Barrierefreiheit am Eingang der Kapelle wurde durch die ansteigende Pflasterung und der schönen Gestaltung des Bereiches davor wunderbar umgesetzt. Im Gegensatz dazu ist die Problematik der Barrierefreiheit am Bürgersaal noch nicht gelöst, hier werden mehrere Ideen diskutiert.
Am dringlichsten liegt den Anwohnern eine weitere Verbesserung der Verkehrslage am Herzen. Die Maßnahmen an der Hauptstraße werden oftmals nicht eingehalten und die Verantwortlichen drängen darauf, weitere Optimierungen voranzutreiben. Zudem ist auch der LKW-Verkehr Richtung Landhandel sehr angestiegen und generiert viele gefährliche Situationen. Hier wird ebenfalls über mögliche entlastende Maßnahmen diskutiert. Ideen hierzu sind herzlich willkommen - gerne auch über die Mobilitätskation der Stadt Bühl: https://www.jetzt-mitmachen.de/amkl-buehl/
Des weiteren berichteten die Verantwortlichen über die schwierige Aufgabe, bezüglich Ausgleichsfläche für das zur Verfügung gestellte Gelände im Gewerbegebiet, welches für ein Neubaugebiet geeignet sein müsste. Außerdem ging es um eine neue Bushaltestelle am Gewerbegebiet und der Suche nach einer Möglichkeit zum Bau einer kleinen Vereinshalle oder ähnlichem.
Die Vereinsstruktur in Oberbruch wurde mehrmals als hervorragend und bereichernd für das Dorfleben beschrieben, welches ein lebendiges gesellschaftliches Leben erst möglich macht. Ebenfalls lobte Hr. Ditsche die Unterstützung durch die Bürgervereinigung sehr.
Herzlichen Dank an die Verantwortlichen vor Ort, für ihre Zeit, ihre Offenheit und für ihr Engagement!